Ganzheitlichkeit.

Kennst du dieses Wort? Kannst du was damit anfangen?

Mir war es lange fremd. Bis ich mich Anfang 2019 mit meinem Innersten zu beschäftigen begann, hatte ich von "Ganzheitlichkeit", "Spiritualität" & Co. nicht viel gehört. Meine Arbeit, mein Leben und meine "Funktionsweise" stützte sich immer auf Wissenschaft und Fakten, schließlich bin ich studierte Biologin und damit Naturwissenschaftlerin. 

Aber als mein Pferd 2018 starb, fiel ich in ein sehr tiefes, sehr schwarzes Loch und musste zum ersten Mal feststellen, dass ich in dieser Krise mit "einfach funktionieren" nicht weiterkam. Ich musste etwas ändern. Also fing ich 2019 an, mich mit Stress, Entspannung und Achtsamkeit zu beschäftigen. Namen wie Laura Malina Seiler, Dana Schwandt und Christian Bischoff fanden zum ersten Mal in mein Leben. Ich begann mich in Sachen Spiritualität einzulesen und fand den Zugang zu meinem Innersten wieder.

Vor 2019...

... war mein Leben funktional. Ich war sehr körperorientiert, mein Mindset fand keine Beachtung, weil es ja jeden Tag funktionierte. Alles cool soweit. Krisen meisterte ich immer mit dem Kopf, strategisch und zielorientiert. Als Lösungs-Denkerin fand ich immer zu guten Ergebnissen, egal wie die Herausforderung war. Aber ich war getrennt von meinem Kern. Der Sinn in meinem Leben war "fremdorientiert": mein Leben war sinnvoll, solange ich es für andere geben konnte (in diesem Fall mein Pferd und mein Freund). 

Ab 2019...

... lernte ich zum ersten Mal meinen Inneren Kern zu spüren und zu finden. Ich entdeckte die Welt der Achtsamkeit für mich und ließ mich in Sachen Ernährungsberatung, Stressbewältigung und -prävention und Entspannungstraining ausbilden. Ich fand einen neuen Sinn und diesmal kam er AUS mir. 

2020...

... fand ich dann schlussendlich zur Ganzheitlichkeit. Ich verband mich neu mit meinem "höheren Selbst", mit dem großen Ganzen und lernte neue Verbindungen zu mir selbst und meinem Umfeld zu knüpfen. Ich begann meine eigene Spiritualität zu entdecken. Ich las viel darüber und übe mich seitdem täglich in spiritueller Praxis. Methoden wie EFT, Meditation, Autogenes Training und Vergebungsarbeit finden sich auf meiner täglichen Agenda. 

Für 2021...

... habe ich mich entschieden noch tiefer in die Spiritualität einzutauchen. Ich werde weitere Praktiken zum Thema Ganzheitlichkeit üben und sie auch hier im Rahmen des Blogs an dich weitergeben. 

Warum erzähle ich dir das nun alles & Was hast du eigentlich von meinen ganzen Learnings?

Ich habe es aus einer tiefen Krise gelernt: Ich bin ein Teil eines großen Ganzen und auch ich selbst bin ein großes Ganzes. Ich bin nicht nur "mein Körper" oder "mein Mindset", ich bin immer "alles".  Und das gilt für jede(n) von uns. Egal ob du gläubig, spirituell oder funktional bist, du bist ein großes Ganzes. Du bist eine Einheit aus Körper, Geist und Seele.

Wenn du diesen Mindshift mitgehst und verstehen lernst, dass du nicht nur an einer Stellschraube drehen kannst, ohne dass sich etwas anderes (mit)verändert, wird sich dein ganzes Denken und Verhalten verändern.

Du wirst deine Gewohnheiten ändern.
Du wirst deine Gedanken beobachten und lenken.
Du wirst Sinn, Glück und Freude in deinem Leben finden und fördern.
Du wirst dein Umfeld beobachten und sortieren.
Du wirst dich frei machen von Konventionen und äußeren Einflüssen.
Du wirst dein Ding machen lernen.
Du wirst deine Berufung finden.

Ganzheitlichkeit ist für mich eine Gesamtheit aus Körper, Geist und Seele. Hier findest du die Details nochmal veranschaulicht:

Natürlich greift ein Bereich in den anderen. Alle bedingen einander. Dein Körper beeinflusst deinen Geist und umgekehrt. Dasselbe gilt für die Seele. 

Wenn du nun z.B. eine Gewohnheit verändern, durchbrechen oder neu etablieren möchtest, hat dies Folgen für deinen Körper (andere Biochemie), deinen Geist (andere Gedanken) und deine Seele (andere Zufriedenheit). 

Alles ist ganzheitlich. Ganzheitlichkeit ist alles.

Für mich hatte die "Entdeckung" der Ganzheitlichkeit vor allem den Effekt, dass sich mein Fokus verschoben hat. Ich habe aufgehört immer nur funktionieren zu wollen und nichts weiter zu erwarten. Ich habe gelernt, mich tiefer wahrzunehmen und meine Bedürfnisse ganz neu zu definieren. Ich habe einen eigenen Sinn in meinem Leben gefunden. 

✨ Ganzheitlichkeit half mir aus der Krise. 
✨ Ganzheitlichkeit gab mir meinen Lebenssinn zurück.
✨ Ganzheitlichkeit ließ mich wieder leicht & liebevoll auf's Leben schauen.  

 

Wann kommst du zur Ganzheitlichkeit und was macht Ganzheitlichkeit für dich aus?

Du kannst diese Frage als Journalling Ansatz nutzen: schreib alles auf, was dir dazu in den Sinn kommt. Nimm dir Zeit für die Übung. Sei sanft mit dir, wenn es nicht gleich reichlich fließt. Versuch es einfach immer wieder oder erweitere deine Notizen von Mal zu Mal.

Ich hoffe, du konntest das Eine oder Andere für dich mitnehmen und freue mich, wenn du dich mit mir in Instagram verbindest. Schreibe mir gerne ein Feedback @isabelheilmann.de und lass mich wissen, ob dir der Artikel weitergeholfen hat.

Ich wünsche dir einen wundervollen Tag und sende dir alles Liebe!
(En)Joy & Love, deine Isabel. 💖